Ergotherapie für Kinder – Kind übt spielerisch

Ergotherapie

Ergotherapie für Kinder

Stark ins Leben starten: spielerische Förderung von Wahrnehmung, Fein- und Grobmotorik, Konzentration und Selbstvertrauen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche.

Herzlich willkommen

Wobei wir Sie unterstützen

Wir fördern Säuglinge, Kinder und Jugendliche gezielt in den Bereichen, in denen sie Unterstützung brauchen, von der Wahrnehmung über die Motorik bis zur Konzentration. Gearbeitet wird dabei spielerisch, und immer so, dass Ihr Kind Fortschritte selbst spürt.

Kinderhand schreibt mit einem Stift und einer Griffhilfe auf Linienpapier

Krankheitsbilder

13 Themen

Wahrnehmungs­störungen

Eine Wahrnehmungsstörung ist eine Störung in der Verarbeitung von Sinneseindrücken im Zentralnervensystem. Wahrnehmungsstörungen im engeren Sinne liegen dann vor, wenn die Erfassung von Sinnesreizen (z.B Spüren), die Verbindung der Sinnessysteme untereinander oder die geordnete Abfolge bei der Verarbeitung von Sinnesreizen betroffen sind.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungs­störung (AVWS)

Bei einer Hörverarbeitungsstörung handelt es sich um eine Störung der Verarbeitung von akustisch dargebotenen Informationen bei intaktem Gehör. Dies kann zum Beispiel zu Lernstörungen, Lese-Rechtschreibschwäche sowie Verhaltensauffälligkeiten führen.

Down-Syndrom / Trisomie 21

Down-Syndrom wird auch Trisomie 21 genannt und gibt an an welchem Chromosom einer Störung auftritt. Das Syndrom zeigt ein typisches äußeres Erscheinungsbild. Kinder mit Trisomie 21 zeigen häufig eine Sprachentwicklungsverzögerung die logopädisch behandelt werden kann.

Konzentrations­störungen

Eine Konzentrationsstörung oder auch Konzentrationsschwäche genannt, bezeichnet eine Schwäche oder Beeinträchtigung der Fähigkeit seine Konzentration, in dem Alter entsprechenden Maß, zum Beispiel auf eine Tätigkeit gerichtet zu halten.

Aufmerksamkeits­defizit-/ Hyperaktivitäts­störung (ADHS)

Hierbei handelt es sich um eine neurobiologische Erkrankung, bei der es zu einer teils veränderten Informationsübertragung zwischen Nervenzellen und Gehirn kommt. In der Hauptsache kann es zu Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität sowie Impulsivität, aber auch zu Verhaltensauffälligkeiten, sozial-emotionalen Störungen, Störungen des Selbstwertgefühls, Lernstörungen, Tagträumereien sowie Bindungsstörungen kommen.

Hyperaktivität

Hyperaktivität bezeichnet eine gesteigerte physische Aktivität mit Unruhe, Schwierigkeiten in einer Position zu verbleiben und eventuell Zittern.

Lese-Recht­schreib­schwäche/Störung (LRS)

Unter einer Lese-Rechtschreibschwäche/Störung versteht man eine Störung von Lesen und Rechtschreibung bei normaler Gesamtintelligenz, ohne Sehstörungen oder andere äußere Probleme. Sie gilt als Form einer Teilleistungsschwäche infolge eingeschränkter Fähigkeiten, Wörter aus Buchstaben zusammen zu setzen oder in Buchstaben zu zerlegen.

Dyskalkulie (Rechenschwäche)

Unter Dyskalkulie versteht man eine Störung beim Umgang mit Zahlen und Mengen sowie beim Rechnen infolge umschriebener Entwicklungsstörung der Rechenfähigkeit bei normaler Gesamtintelligenz.

Entwicklungs­störungen

Als Entwicklungsstörung gilt eine gegenüber der Altersnorm deutlich verzögerte oder ausbleibende Ausbildung von Fertigkeiten. Dies kann beispielsweise die Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Sprache, Problemlösung, soziale Interaktion, Grobmotorik oder Feinmotorik, bei normaler Inteligenz, angemessener Förderung, fehlender Sinnesschädigung und fehlender neurologischer Erkrankung, betreffen.

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Autismus-Spektrum-Störungen sind tiefgreifende Entwicklungsstörungen, die u.a. durch ein reduziertes Interesse an sozialen Kontakten sowie einem reduzierten Verständnis sozialer Situationen gekennzeichnet sind.

Körperliche, geistige und psychische Behinderungen

Körperliche, geistige und psychische Behinderungen sind Sinnesbeeinträchtigungen, die Menschen in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als 6 Monate hindern können.

Regulations­störungen bei Säuglingen und Kleinkindern

Regulationsstörungen bestehen häufig aus unklarer Ursache. Die Bezugsperson hat das Gefühl, keinen „richtigen Zugang“ zu dem Säugling herstellen zu können. Häufig kann sich die Situation durch kleine Veränderungen in der Alltagsroutine schnell entspannen. Hierbei empfiehlt sich eine Beratung sowie Anleitung auf Grundlage des IntraActPlus-Konzeptes unter Berücksichtigung eventuell vorliegender sensomotorischer Auffälligkeiten.

Legasthenie/Lese-Recht­schreib­störung

Legasthenie zählt zu den sprachbasierten Lernbehinderungen. Unter dem Begriff werden Symptome zusammengefasst, welche dazu führen, dass Menschen Schwierigkeiten mit bestimmten Sprachfertigkeiten haben, insbesondere mit dem Lesen.

Behandlungsablauf

Anamnese­gespräch

In unserer Praxis ist die Anamnese ein wichtiger erster Schritt, um ihre individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen zu verstehen. Wir führen ein ausführliches und offenes Gespräch, damit wir anschließend einen auf ihre Situation angepassten Therapieplan erstellen können.

Diagnostik

Die Diagnostik ist ein entscheidender Schritt, um ein umfassendes Verständnis ihrer Fähigkeiten und Herausforderungen zu gewinnen. Wir führen hierzu standardisierte und normierte Tests je nach Alter, Problematik und Störungsbild durch.

Einbeziehung der Eltern in den Therapieprozess

Sie erhalten eine kurze Rückmeldung nach jeder Therapieeinheit. Hierfür bitten wir Sie pünktlich zum Ende der Therapie zu erscheinen. Verpassen Sie diesen Zeitpunkt, ist eine Rückmeldung an diesem Tag leider nicht möglich. Bei einigen Verläufen ist es sinnvoll, dass ein Elternteil stets oder teilweise in der Therapie anwesend ist. Dies wird individuell besprochen. Im Gesamtverlauf bieten wir immer wieder ausführliche Elterngespräche an. Zur Festigung und Weiterentwicklung des Gelernten ist es wichtig das gesamte Umfeld einzubeziehen und somit einen Übertrag in den Alltag zu schaffen. Die Intensität dessen passen wir den individuellen Möglichkeiten der jeweiligen Familie an.

Hilfs­mittel­versorgung

Hilfsmittel sind Gegenstände die im Einzelfall erforderlich sind, um durch ersetzende, unterstützende oder entlastende Wirkung den Erfolg einer Behandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen.

Therapiekonzepte

10 Themen

Sensorische Integration

Die Sensorische Integrationstherapie hilft, Wahrnehmungsstörungen zu verbessern, indem sie gezielt Reize setzt, um die Verarbeitung von Sinneseindrücken zu fördern und motorische sowie kognitive Fähigkeiten zu stärken.

Neurofeedback

Das Neurofeedback ist eine Form des Biofeedback. Beim Neurofeedback werden Gehirnstromkurven (EEG-Wellen) analysiert. Durch visuell-akustische Rückmeldung ist es möglich, abnorme Gehirnwellenaktivitäten zu verändern und damit eine Verbesserung psychischer sowie physischer Symptome / Funktionen zu erreichen. NFB ist wirksam bei einer Vielzahl von Problemen wie zum Beispiel Aufmerksamkeitsstörungen, ADHS, Konzentrationsstörungen, Ängsten, Epilepsie, Autismus, bipolaren Störungen, Depressionen, Schlafstörungen.

Biofeedback

Biofeedback ist ein schmerzfreies und besonders nebenwirkungsarmes Therapieverfahren, welches darauf basiert, normalerweise unbewusst ablaufende Prozesse im Körper zu messen und als wahrnehmbare Reize (visuell, akustisch) in das Bewusstsein zu bringen.

IntraActPlus-Konzept

Das IntraActPlus-Konzept hilft bei Lern-, Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen, indem es durch Videofeedback und gezielte Übungen Bindung, Konzentration und soziale Kompetenzen fördert.

Psychomotorik

Ist ein ganzheitlicher Ansatz bei dem es darum geht, Kindern altersgerecht und möglichst individuell in ihrer Wahrnehmung, in ihren Bewegungsabläufen sowie in ihrer sozialen Kompetenz zu stärken.

Lernprogramme

Wir bieten klassische sowie innovative Lernprogramme für verschiedenste Bereiche und Problematiken wie zum Beispiel Hörverarbeitung, Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit, Lese- und Rechtschreibung, räumlich konstruktiv auf dem Papier und am PC an.

Autogenes Training

Autogenes Training nach Schulz ist eine anerkannte Entspannungsmethode, die durch Selbstsuggestion Stress abbaut, innere Ruhe fördert und in der Ergotherapie zur Stressbewältigung, Schmerzreduktion und emotionalen Stabilisierung eingesetzt wird. Sofern keine ergotherapeutische Verordnung vorliegt, betragen die Kosten hierfür 80 Euro pro 60 Minuten. Zur Unterstützung steht eine eigens hierfür produzierte CD zur Verfügung.

Progressive Muskel­entspannung

PME nach Jacobson ist eine anerkannte Entspannungsmethode, welche über die bewusste An- und Entspannung der verschiedenen Muskelgruppen Verspannungen löst. Sie lernen schrittweise, diese Methode anzuwenden und Verspannungen dauerhaft zu lösen. Sofern keine ergotherapeutische Verordnung vorliegt, betragen die Kosten hierfür 80 Euro pro 60 Minuten.

Gruppentherapie

Wir bieten verschiedene Gruppentherapien bei uns an, bspw. zu den Themen AD(H)S, Grob- und Feinmotorik, Hörverarbeitung sowie sozial-emotionalen Störungen.

Reflex­Integrations­Training (RIT®)

Das ReflexIntegrationsTraining (RIT®) hilft, frühkindliche Reflexe zu hemmen, um motorische, kognitive und emotionale Fähigkeiten zu verbessern, und wird in der Ergotherapie durch gezielte Bewegungsübungen integriert.

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Terminanfragen und -absagen nehmen wir ausschließlich telefonisch entgegen. Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 08:00 bis 17:45 Uhr und freitags von 08:00 bis 15:00 Uhr. Außerhalb der Zeiten läuft rund um die Uhr unser Anrufbeantworter.